Die Geschichte der kleinen FFEs

Anfang der Woche entstand eine spontane "Verlosungsaktion" in der wunderbaren Gruppe der Bücherwürmchen auf Facebook.

Grund dafür war die erste Druckausgabe von Stonebound, auf deren Cover sich ein Fehler eingeschlichen hatten. Dort ist uns das kleine "F" abhanden gekommen.

Die Exemplare dieser fehlerhaften Ausgabe wollten wir eigentlich in der Versenkung verschwinden lassen. Nach fast einem Jahr entstand nun aber die Überlegung, diese Bücher als defekt zu kennzeichnen und vielleicht einfach zu verschenken. Einen genauen Plan dazu gab es nicht, wir fragten uns aber, wie man die Fehldrucke denn überhaupt korrekt bezeichnet.

Aus diesem Grund haben wir Rat bei den Bücherwürmern gesucht. Die Erwähnung einer möglichen Entsorgung dieser Exemplare hat unter den Bücherliebhabern jedoch sofort dazu geführt, dass sich eine Vielzahl von Lesern angeboten hat, auch einem makelbehafteten Buch ein neues Zuhause anzubieten. Denn die lieben Bücherwürmchen meinten, jedes Buch ist es wert gelesen zu werden, selbst eines mit Tippfehler am Cover. Und so wurden die Exemplare nach all der Zeit aus ihren Kartons befreit und zur Verlosung gegen Porto freigegeben.

Hier seht ihr unser Posting aus der Würmchengruppe.

Dank der Würmchen und ihrer zahlreichen Vorschläge hat sich rasch eine Bezeichnung gefunden, und so hat nun jedes fehlerhafte Exemplar auch einen Namen:

FFE (Flüchtiges-F-Exemplar)

Die Idee stammt von Kathrin S., einem Bücherwürmer-Mitglied.

 

Seit Mittwoch wurden bereits über 50 kleine FFEs in ihre Transportboxen gesteckt und auf die Reise geschickt.

 

Ein FFE ist sogar schon in seinem neuen Zuhause eingezogen.

 

Danke an alle Bücherwürmer, die so ein großes Herz für Bücher haben - selbst für jene, die nicht perfekt sind!

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